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Kapstadt, Südafrika

Unsere erste Reise nach Südafrika.

Nach rund sechs urlaubsfreien Monaten waren wir so richtig reif für Südafrika. Einige unserer Freunde hatten dieses Land bereits bereist und sprachen begeistert davon – unsere Erwartungen vor allem an Kapstadt waren entsprechend gross.

Für den fast elfstündigen Flug gönnten wir uns die Economy Max Klasse der Edelweiss und können diese wirklich weiterempfehlen – für einen geringen Aufpreis erhält man hier wesentlich mehr Beinfreiheit mit entsprechenden Komfort. Praktisch an Südafrika ist auch die geringe Zeitverschiebung (plus eine Stunde im europäischen Winter). Die Einreise dauerte eine knappe Stunde, aber nach dem langen Sitzen im Flugzeug waren wir froh um ein bisschen Bewegung. Nachdem wir die Passkontrolle passiert hatten, wurden wir schon von unserem gebuchten Transfer erwartet. Aufgrund der vergangenen britischen Kolonialmacht herrscht in Südafrika Linksverkehr.

Unser erstes Hotel (The Table Bay) lag in der Victoria & Alfred Waterfront, im sichersten Viertel von Kapstadt und wurde 1997 durch Nelson Mandela eröffnet. Das Hotel ist aufgrund der Lage am Hafen und dem luxuriösen Service auch bei Prominenten sehr beliebt, unter anderem gastierten Stars wie Charlize Theron, Stevie Wonder, Sarah Ferguson, Chris Rock, Sean Connery und auch Barack Obama, in seiner Zeit als Senator von Illinois, im The Table Bay. In diesem Hotel bleiben keine Wünsche offen – geräumige Zimmer, top Sauberkeit, bequeme Betten, sehr reichhaltiges Frühstück mit zusätzlichem à la carte Service (ohne Aufpreis), tolle Eingangshalle mit einladender Lobby, schneller Check-In und direktem Zugang in das Victoria Wharf Shopping Center mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und tollen Restaurants.

 

 

An unserem ersten Tag machten wir einen Spaziergang durch die Victoria & Alfred Waterfront, das ganze Viertel erinnerte uns im positiven Sinn ein wenig an Disneyland. Nebst dem Riesenrad (Cape Town Wheel) gibt es auch musikalische Darbietungen, unzählige Einkaufsmöglichkeiten und tolle Restaurants. Seit Anfang der 90er Jahre avancierte die Waterfront zur Touristenattraktion Nr. 1, früher bestand das Viertel aus normalen Hafendocks. Im September 2006 erwarb ein britisch-arabisches Konsortium unter Beteiligung einer regierungseigenen Investmentgruppe aus Dubai die Victoria & Alfred Waterfront für rund USD 1.3 Milliarden, damit wurde der grösste jemals getätigte Immobilienverkauf in Südafrika abgewickelt. Die Waterfront erhielt ihren Namen zu Ehren der britischen Königin Victoria und ihres zweiten Sohnes Prince Alfred, der anlässlich einer Reise im Jahr 1860 durch die britischen Kolonien den Grundstein für die Wellenbrecher-Mauer vor den Hafenbecken gelegt hatte.

Wir hatten vier volle Tage (ohne An-/Abreisetag) zur Verfügung und mussten doch auf einige Sehenswürdigkeiten verzichten. Der südafrikanische Frühling brachte viel Wind und auch ein bisschen Regen nach Kapstadt, was unser Sightseeing Programm auch beeinflusste. Bei schlechtem Wetter können wir euch das Two Oceans Aquarium in der V&A Waterfront wärmstens empfehlen – nebst verschiedenen Fischen gibt es auch unterschiedliche Quallen, afrikanische Pinguine, ein Haifischbecken und auch eine Meeresschildkröte. Wir waren positiv überrascht, wie sauber und gut unterhalten die ganze Anlage war, zumal der Eintritt sehr gering war (ZAR 165 für einen Erwachsenen, entsprach ca. CHF 12. Tipp: wer das Ticket online kauft, erhält einen Rabatt).

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